SPD diskutiert Zukunft der frühkindlichen Bildung in Schlangen

 Bei sommerlich heißen Temperaturen hat die SPD in Schlangen mit Landtagsmitglied Dr. Dennis Maelzer über die Zukunft der frühkindlichen Bildung in Nordrhein-Westfalen diskutiert. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Kitas und Familien künftig besser unterstützt werden können.

Gemeinsam mit der SPD Bad Lippspringe hatte der Ortsverein zur Veranstaltungsreihe „Schlänger Gespräche“ eingeladen. Kritisch bewerteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Pläne der schwarz-grünen Landesregierung. CDU und Grüne wollen mit sogenannten Kern- und Randzeiten den Kita-Alltag in unterschiedliche Phasen aufteilen und dabei den Personalschlüssel verschlechtern. Gleichzeitig sollen größere Gruppen ermöglicht werden. Zudem ist vorgesehen, Kinder für insgesamt 108 Millionen Euro mit Bussen und Taxen zu sogenannten ABC-Klassen zu fahren, anstatt sie weiterhin alltagsintegriert in ihren Kitas zu fördern.

„Das ist eine schlechte Perspektive für Eltern, Kinder und Beschäftigte“, sagte Landtagsmitglied Dennis Maelzer aus Detmold. Der SPD-Familienpolitiker ist derzeit im ganzen Land unterwegs, um mit Eltern und Kita-Fachkräften über die Auswirkungen der Pläne der schwarz-grünen Landesregierung zu diskutieren. Aus Sicht der SPD drohen zusätzliche Belastungen für Familien und Fachkräfte sowie Nachteile für die pädagogische Arbeit in den Einrichtungen.

Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten setzen stattdessen auf ein Kita-Chancenjahr mit zusätzlicher Sprachförderung und eine verlässliche Sockelfinanzierung der Einrichtungen. Ziel sei es, allen Kindern gute Bildungschancen von Anfang an zu ermöglichen und die Kitas dauerhaft zu stärken.

Einigkeit bestand darüber beim Schlänger SPD-Ratsfraktionsvorsitzenden Michael Zans, der Schlänger Ortsvereinsvorsitzenden Sandra Warachewicz, Landtagsmitglied Dennis Maelzer sowie bei Stephan Dietrich von der SPD Bad Lippspringe (Foto von links). Gemeinsam machten sie deutlich: Für die SPD steht die Unterstützung von Familien an erster Stelle. Deshalb gilt für die Sozialdemokratie in Nordrhein-Westfalen weiterhin das Motto: „Family first - die Familien zuerst“.

 

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